Station 2 – Flucht nach Ägypten

Matthäus 2, 13

Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, siehe, da erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.

Kontext

Bei Jesu Geburt hatten die Sterndeuter aus dem Osten den hellen Stern aufgehen sehen. Da sie wussten, dass dieser bedeutete, dass ein neuer König geboren wird, suchten sie diesen zuerst am Königshof in Jerusalem. So erfuhr der amtierende König Herodes von der Geburt Jesu. Da er Angst um seine Macht hatte, wollt er den neuen König töten. Er bat die Sterndeuter ihm zu berichten, wo der neue König zu finden sei, wenn sie ihn gefunden hatten. Er gab vor, ihn auch begrüßen zu wollen. Den Sterndeutern befahl Gott aber im Traum Herodes nicht zu berichten. Deshalb gingen sie einen anderen Weg nach Hause. Als Herodes bemerkte, dass er von den Sterndeutern keine Nachricht bekommen würde, ließ er all kleinen Jungen unter 2 Jahren umbringen. Er wusste von den Sterndeutern ja, dass Jesus in diesem altern sein musste.

Deutung

Maria muss mit ihrer Familie aufbrechen in ein fremdes Land. Sie werden zu Flüchtlingen. In der Heimat können sie nicht bleiben, da Jesus dort der Tod droht. Aber Maria vertraut mit ihrem Mann Josef auf die Führung Gottes, und darauf, dass er es gut mit Ihnen meint, sie nach Ägypten zu schicken. Dieser Aufbruch in die Fremde erfordert schon von Erwachsenen viel Mut und Vertrauen, aber wie viel mehr muss es Maria gekostet haben, mit ihrem hilflosen kleinen Kind diesen Aufbruch zu wagen. In diesem Vertrauen auf Gottes Wort kann Maria uns zum Vorbild werden.

Gebetsanliegen

Bete für Menschen auf der Flucht, vor allem für die, die mit kleinen Kindern auf der Flucht sind, wie damals die heilige Familie. Bete für Schutz auf ihrem Weg.

Bete für verfolgte Christen, die wegen Ihres Vertrauens auf Jesus auf der Flucht sind. Bete für die Stärkung ihres Vertrauens und für Schutz.